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Vereint im Hass – Antifeminismus in Verschwörungserzählungen und rechter Propaganda

Autor*in: Jürgen
2 Minuten
Vereint im Hass – Antifeminismus in Verschwörungserzählungen und rechter Propaganda

Antifeministische Ressentiments sind zentraler Bestandteil rechter Rhetorik. Sie manifestieren sich im Spektrum von „Das wird man ja noch sagen dürfen" über Verschwörungserzählungen und Hate Speech bis hin zu konkreten Gewalttaten. Die Beibehaltung traditioneller und hierarchischer Geschlechtermodelle, die Ablehnung von Geschlechtergerechtigkeit und die Diffamierung der Frauen- und Geschlechterforschung sind wiederkehrende Motive. Political Correctness ist das erklärte Feindbild und bildet den kleinsten gemeinsamen Nenner für verschiedene Gruppierungen und politische Milieus. Am Beispiel sozialer Medien und Onlineplattformen werden in dem Web-Seminar frauenfeindliche Narrative und Strategien in Verschwörungserzählungen und rechter Rhetorik aufgezeigt und ihre Brückenfunktion dargelegt.

Referentinnen:

Nora Freier ist Sozialwissenschaftlerin und wiss. Mitarbeiterin am Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) an der Bergischen Universität Wuppertal. In der Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit der Analyse politischer Gesellschaft und aktueller Grundprobleme. Partizipation, Repräsentation, Narrative und Emotionen bilden dabei die Schwerpunkte.

Dr. Marion Wittfeld, Studium der Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften sowie Linguistik in Siegen und Wien. 2017 Dissertation am Institut für Germanistik der Universität Wien zu Presseanweisungen im Nationalsozialismus und ihrer Umsetzung in der Frauenzeitschrift "Mode und Heim". Aktiv beim Verein "Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte".

Link E-Flyer der Veranstaltung

Das Web-Seminar wird mittels der Plattform „Zoom“ durchgeführt. Nach einer formlosen namentlichen Anmeldung an anmeldung@fight4democracy.de, werden die Zugangsdaten 1-2 Tage vor der Veranstaltung per E-Mail versendet. Es gelten die Anmeldebedingungen unter www.fight4democracy.de. Der Anmeldeschluss ist am 01.07.2021, 18.00 Uhr.

Die Online-Veranstaltung ist Teil der Bildungsreihe „Fight for Democracy – Wir sagen Nein zu Verschwörungsdenken und Rassismus, Rechtspopulismus, Hass und Hetze“, an der zahlreiche Institutionen/Gruppen aus Wuppertal und Solingen beteiligt sind. Diese wird finanziert u.a. aus Mitteln der Städte Solingen und Wuppertal sowie des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ (www.demokratie-leben.de) und des Landesprogramms „NRWeltoffen“. Infos zu den weiteren den weiteren Terminen und den Teilnahmebedingungen findet ihr unter www.fight4democracy.de 

Der Veranstalterkreis: 
Aufstehen gegen Rassismus; Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.; die Börse Kommunikationszentrum Wuppertal; Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land e.V.; Informationsbüro Nicaragua e.V.; Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) an der Bergischen Universität Wuppertal; KiTma e.V., Power of Color, Seebrücke Wuppertal; Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken Bergisch Land; VVN/BdA Solingen; VVN/BdA Wuppertal; Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

Projektträger, Koordination und V.i.S.d.P.: Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land e.V.

Hinweis: „Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung“