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Die AfD - Einschätzung von Extremismusgehalt & Gefahrenpotential aus politikwissenschaftlicher Sicht Web

Autor*in: Jürgen
2 Minuten
Die AfD - Einschätzung von Extremismusgehalt & Gefahrenpotential aus politikwissenschaftlicher Sicht Web

Die AfD ist im Bundestag und allen Landtagen vertreten. Doch wie muss die Partei aus demokratietheoretischer Sicht eingeschätzt werden: Ist sie eine demokratisch-konservative Kraft, wie sie sich selbst sieht, oder ist sie schon eine rechtsextremistische Partei, wie dies die neuere Extremismusforschung postuliert? Zur letztgenannten Einschätzung neigt der Referent, der die Entwicklung der Partei kritisch begleitet hat. Er geht davon aus, dass eine anfänglich tatsächlich noch demokratisch-konservative Partei sich über einen internen "Rechtsruck" hin zu einer rechtsextremistischen Partei ähnlich der "Republikaner" Ende der 1980er Jahre entwickelt hat. Dabei sei ihre Extremismusintensität niedriger als die der NPD, gleichwohl gingen dadurch größere Gefahren für die Demokratie aus. Im Vortrag sollen die damit einhergehenden Analysekriterien erläutert und die Einschätzung mit entsprechenden Belegen aus politikwissenschaftlicher Sicht begründet werden. 

Referent: Prof. Dr. phil. Armin Pfahl-Traughber, Politikwissenschaftler und Soziologe, ist hauptamtlich Lehrender an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl und gibt ebendort das "Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung" heraus. Letzte Buchpublikationen zum Thema: "Rechtsextremismus in Deutschland", "Die AfD und der Rechtsextremismus", beide Wiesbaden 2019, letzte Buchveröffentlichung allgemein: Extremismus und Terrorismus in Deutschland, Stuttgart 2020.

Das Web-Seminar wird mit der "ZOOM"-Plattform durchgeführt. Nach eine formlosen Namentlichen Anmeldung an anmeldung@fight4democracy.de, erhaltet Ihr per E-Mail die Zugangsdaten 1-2 Tage vor der Veranstaltung. 

Die Online-Veranstaltung ist Teil der Bildungsreihe „Fight for Democracy – Wir sagen Nein zu Verschwörungsdenken und Rassismus, Rechtspopulismus, Hass und Hetze“, an der zahlreiche Institutionen/Gruppen aus Wuppertal und Solingen beteiligt sind. Diese wird finanziert u.a. aus Mitteln der Städte Solingen und Wuppertal sowie des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ (www.demokratie-leben.de) und des Landesprogramms „NRWeltoffen“. Infos zu den weiteren den weiteren Terminen und den Teilnahmebedingungen findet ihr unter www.fight4democracy.de 

Der Veranstalterkreis: 

Aufstehen gegen Rassismus; Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.; die Börse Kommunikationszentrum Wuppertal; Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land e.V.; Informationsbüro Nicaragua e.V.; Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) an der Bergischen Universität Wuppertal; KiTma e.V., Power of Color, Seebrücke Wuppertal; Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken Bergisch Land; VVN/BdA Solingen; VVN/BdA Wuppertal; Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

Projektträger, Koordination und V.i.S.d.P.: Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land e.V.

Hinweis: „Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung“